Sie haben JavaScript deaktiviert
Bitte aktivieren Sie JavaScript in den Optionen Ihres Browsers und klicken Sie hier.
Achtung
Sie nutzen einen veralteten Browser, der von dieser Website möglicherweise nicht unterstütz wird. Wir empfehlen die Nutzung eines modernen Browsers.
Sie haben 0 Produkte für 0,00 € im Warenkorb

 

Wieviel Zeit können Sie regelmäßig für Wasserpflege und Reinigung aufbringen?

Eine gute Wasserqualität ist für ihre Gesundheit von großer Wichtigkeit. Der Verschmutzungsgrad von Beckenboden und Wänden ist nicht nur optischer Makel sondern beeinflusst auch mittelfristig die Wasserqualität und die Lebensdauer der Bauteile.

Deshalb muss das Schwimmbadwasser regelmäßig, möglichst täglich geprüft und wichtige Messparameter wie z.B. der Chlorgehalt und der PH-Wert innerhalb der erforderlichen Grenzen eingestellt werden.

Die Wasserqualität wird von der Art der Nutzung (Pool Parties mit vielen Kindern?), der Wassertemperatur, der Sonneneinstrahlung und insbesondere dem Schmutzeintrag durch Wind und Regen beeinflusst. Eine Abdeckung ist deshalb wichtig.

Die Reinigung des Beckenbodens und die Rückspülung des Filters sollte idealerweise wöchentlich erfolgen. Die Reinigungsintervalle hängen vom Verschmutzungsgrad ab. Dieser wird durch die Lage  des Beckens, die Art der Abdeckung, der Nutzung und insbesondere von Wind und Wetter beeinflusst.

Die Entscheidung für die notwendige Technik zur Wasserpflege und Reinigung wird also von ihren Vorstellungen zum persönlichen Zeitaufwand für diese regelmäßige Aufgaben beeinflusst.

 

Was sind Sie für ein Wasserpflege und Reinigungstyp?

Typ 1:  Ich kann täglich ca. 15 min für die Wasserpflege aufbringen und traue mir zu, wichtige Werte wie den Chlorgehalt und den PH-Wert mit einfachen Messmethoden (Teststreifen etc.) zu messen und falls erforderlich durch Zugabe der entsprechenden Pool Chemikalien (Pulver, Tabletten, flüssig, etc.) zu korrigieren.


In diesem Fall sind keine weiteren Investitionen in Automatisierung der Wasserpflege notwendig. Die laufenden Kosten für die Poolchemie werden aber wahrscheinlich etwas höher sein als bei einer vollautomatischen Anlage, weil diese mit der Chemie in der Regel sparsamer umgeht.
 

Typ 2: Ich kann/möchte die tägliche Wasserpflege nicht sicherstellen und plane deshalb zumindest eine halbautomatische Lösung für die Wasserpflege, die auch einige Tage ohne Eingriff läuft. Die Anlage soll mit möglichst geringem Einsatz von "Chemie" arbeiten.


In diesem Fall sollte der Automatisierungsgrad für die Wasserpflege erhöht werden. Dies erfolgt am besten durch die Kombination der verschiedenen Möglichkeiten für die Desinfektion des Wassers:
 

UV-C Entkeimung: Desinfektion durch kurzwellige, ultraviolette Strahlung. Bakterien, Viren, Schwebealgen, Pilze, Parasiten werden weitgehend abgetötet solange die Anlage im Betrieb ist. Der Zusatz von "Pool Chemie" wird stark reduziert. Die UV-C Entkeimung sollte nicht als einzige Wasserdesinfektionsmethode eingesetzt werden ist aber zu allen anderen Formen der Wasserbehandlung voll kompatibel.


Salzwasserelektrolyse + Hydrolyse
Ihrem Schwimmbadwasser wird etwas Kochsalz zugegeben. Der leichte Salzgehalt von 0,15-0,3 % sorgt in Verbindung mit einem Salzelektrolyse oder Hydrolyse Gerät für die kontinuierliche Entkeimung des Schwimmbadwassers. Es muss keine "Chemie" zur Entkeimung zugegeben werden. Das zur Desinfektion notwendige "Chlor" und/ oder "Ozon" erzeugen die Geräte intern. Insbesondere in der Kombination Hydrolyse + Elektrolyse kann eine sehr hohe Wasserqualität mit sehr geringem "Chlorgehalt" erzielt werden. Der typische Schwimmbadgeruch tritt nicht auf.

In der Kombination Hydrolyse + Elektrolyse + UV-C Entkeimung kann die Anlage auch ohne zusätzliche Mess-und Regeltechnik einige Tage betrieben werden, ohne dass die Messparameter für die Wasserqualität völlig aus dem Toleranzbereich laufen. Spätestens nach ein paar Tagen sollte jedoch der Chlorgehalt und der PH-Wert gemessen werden und die Leistung der Anlage entsprechend angepasst werden. Zur Anpassung des PH Wertes werden entsprechende Mittel eingesetzt (Halbautomatischer Betrieb).

Mit dem Einsatz einer PH- und einer Redox Sonde in Verbindung mit einer Poolsteuerung, z.B. integriert in einem Hydrolyse + Elektrolyse Gerät oder einer Dosieranlage kann die Wasserpflege weitgehend automatisiert werden (siehe vollautomatischer Betrieb).


Typ 3:  Ich kann die tägliche Wasserpflege nicht sicherstellen und möchte deshalb  eine nahezu vollautomatische Lösung für die Wasserpflege, die einige Wochen ohne Eingriff funktioniert. Die Anlage soll mit möglichst geringem Einsatz von "Chemie" arbeiten.


Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sollte der Automatisierungsgrad der Anlage für die Wasserpflege möglichst hoch sein.  Die bereits vorgestellten Lösungskomponenten für den halbautomatischen Betrieb werden ergänzt durch Mess-und Regeltechnik Bausteine.

Die Kombination aus UV-C-Entkeimung + Hydrolyse + Salzelektrolyse gibt es mittlerweile auch integriert in einem platzsparenden Gerät. Ergänzt werden diese Geräte mit einer Poolsteuerung inklusive Mess-und Regeltechnik Module für PH und REDOX Wert. Die Poolsteuerung ist die Schaltzentrale ihres Schwimmbeckens und steuert die benötigten Komponenten wie Filterpumpe, UV-C Entkeinung, Salzelektrolyse, Dosieranlage, Schwimmbadheizung etc. Poolsteuerungen sind häufig bereits integriert in Dosieranlagen oder in Salzelektroylyse Geräten aber auch als "stand-alone" Steuereinheit verfügbar.

Der PH-Wert ist ein Maß für das Gleichgewicht von Säuren und Basen im Wasser. Angestrebt wird ein möglichst neutrales Wasser. Verschiebt sich das Gleichgewicht in Richtung alkalisch, wird die Anlage automatisch etwas "Säure" dosieren, um das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Der REDOX Wert ist ein Maß für Oxidationspotential der im Wasser gelösten Stoffe. Die Verschmutzungen des Wassers durch Algen, Bakterien, Viren, Urin, Schmutz (also im Wesentlichen durch Kohlenhydrate und Eiweiße) soll durch ein Oxidationsmittel (Chlor-Sauerstoff, Ozon, Aktivsauerstoff) oxidiert und damit unschädlich gemacht werden. Über die Messung des REDOX Potentials lässt sich also feststellen, wie stark die Oxidationskraft des Schwimmbadwassers aktuell ist. Ist es zu niedrig, wird automatisch mehr Oxidationsmittel (Chlor-Sauerstoff, Ozon) von der Anlage produziert. Durch die permanente Messung und Regelung wird nur so viel Oxidationsmittel zugegeben, wie gerade benötigt wird. Im Idealfall enthält ihr Schwimmbadwasser fast kein Chlor, weil die Verschmutzungen bereits in der Hydrolyse Zelle durch das sehr wirksame Ozon oxidiert wurden. Das Ozon selbst zerfällt bereits in der Zuleitung zum Schwimmbecken wieder zu Wasser. Im Schwimmbadwasser wird nur ein ganz geringer Teil an Chlor als "Reserve" benötigt, damit Bakterien und Viren auch dann in Schach gehalten werden, wenn die Pumpe nicht läuft. Das alles wird von der Anlage automatisch gemessen und gesteuert. Der Anteil von "Chemie" im Schwimmbadwasser ist also ganz gering. Diese niedrigen Werte  sind durch eine tägliche manuelle Messung und Steuerung bzw. die manuelle Zugabe von Säuren nicht zu erreichen.
 

Als Alternative zur Hydrolyse + Salzwasserelektrolyse kann auch eine reine Dosieranlage eingesetzt werden. Diese misst ebenfalls den PH Wert und das REDOX Potential (oder den Gehalt an freiem Chlor) und dosiert automatisch das Oxidationsmittel (Chlor-Sauerstoff, Aktivsauerstoff) und die Säuren/Basen für die Einstellung des PH-Wertes. Bei einer solchen Anlage befindet sich das Oxidationsmittel in einem Kanister und wird aus diesem herausgepumpt.  Es wird also nicht wie bei einer Hydrolyse + Elektrolyse in der Anlage selbst erzeugt. Die  Kanister müssen deshalb ausgetauscht werden, sobald sie leer sind. 

Zur  korrekten Messung des PH-Werts und des REDOX Potentials müssen die Sonden ca. alle 4-6 Wochen kalibriert und mindestens 1-mal pro Pool Saison gereinigt werden. Falls Ihnen das zu kompliziert sein sollte, gibt es als Alternative auch Dosieranlagen, welche die Messung des PH-Wertes und des Chlorgehaltes über eine Kassette mit Messtreifen foto-optisch ermitteln. Hier muss nur die Kassette mit den Messtreifen ca. alle 2-3 Monate ausgetauscht werden.

Produktinformation

UV-C Entkeimung:

Salzwasserelektrolyse + Hydrolyse:

Dosieranlagen:

 

Welcher Reinigungstyp bin ich?

 

Insbesondere der Boden des Schwimmbeckens sollte möglichst wöchentlich von Schmutzablagerungen gereinigt werden.
 

Typ 4:  Ich kann wöchentlich ca. 45 min für die Reinigung des Schwimmbeckens aufwenden und möchte möglichst wenig in die Reinigungstechnik investieren.

 

Die einfachste aber auch zeitintensivste Reinigung des Beckenbodens erfolgt über eine Bodensaugbürste, die  mit einem Schlauch am Skimmer und damit an der Filterpumpe angeschlossen wird.  Die Reinigung erfolgt manuell. Der Schmutz wird in die Filteranlage gesaugt. Anschließend sollte eine Rückspülung des Filters erfolgen, wobei die Filterrückstände z.B. in die Kanalisation gespült werden.
 

 

Typ 5: Ich kann/möchte wöchentlich ca. 15 min in die Reinigung des Schwimmbeckens investieren. Die Poolreinigungstechnik soll das Becken automatisch in ca. 1-3 Stunden reinigen.

 

Für diesen Anwendungsfall macht ein halbautomatischer Bodenreiniger Sinn, der über einen Schlauch an den Skimmer und damit auch an die Filterpumpe angeschlossen wird. Der Sauger fährt alleine kreuz und quer über den  Beckenboden, könnte aber von außen z.B. über eine Stange auch von Ihnen dirigiert werden. Der Schmutz wird in die Filteranlage gesaugt. Anschließend nehmen Sie eine Rückspülung des Filters vor.
 

Tpy 6: Ich kann/möchte wöchentlich ca. 15 min in die Reinigung des Schwimmbeckens investieren. Die Poolreinigungstechnik soll das Becken automatisch in ca. 1-3 Stunden reinigen. Die Filteranlage soll aber nicht mit dem Schmutz des Beckenbodens belastet werden.

 

Für diesen Anwendungsfall empfiehlt sich ein vollautomatischer Poolroboter mit eingebautem Filter.

Der Poolroboter reinigt den Beckenboden selbständig in ca. 1-3 Stunden. Manche Modelle ermöglichen auch die Reinigung der Beckenwände.  Da der Poolroboter unabhängig von der Filteranlage arbeitet, wird er vorzugsweise außerhalb der Betriebszeiten des Filteranlage eingesetzt und sorgt in dieser Zeit für eine zusätzliche Wasserzirkulation und verlängert somit indirekt die gesamte Filterzeit. Der Filter des Roboters wird anschließend von Ihnen entleert und gereinigt.
 

Typ 7: Ich kann/möchte wöchentlich ca. 15 min in die Reinigung des Schwimmbeckens investieren. Die Poolreinigungstechnik soll das Becken automatisch in ca. 1-2 Stunden reinigen. Die Filteranlage soll aber nicht mit dem Schmutz des Beckenbodens belastet werden. Ich möchte bei Bedarf auch eingreifen  und den Poolroboter selbst steuern können.
 

Es kann vorkommen, dass der Roboter eine Stelle des Pools nicht abfährt. Ein Poolroboter mit zusätzlicher Fernsteuerung ermöglicht Ihnen die Steuerung des Roboters auch von außen. Der Reinigungszyklus kann somit deutlich verkürzt werden.

 

Produktinformation

Reinigung + Pool Roboter: